Schreibe einen kompakten Startpost mit klarem Ziel, poste täglich ein kurzes Update, bitte explizit um eine kleine Handlung. Mein Drei‑Satz‑Format funktionierte hervorragend: Kontext, Entscheidung, Ergebnis. An Tag fünf half mir eine unerwartete Erwähnung, weil ich zuvor hilfreiche Antworten gegeben hatte. Sichtbarkeit folgt Großzügigkeit, nicht Lautstärke.
Indie Hackers, Reddit, Produktforen und Discord‑Server belohnen Substanz. Teile konkrete Zahlen, kleine Misserfolge und genau das, was du morgen testest. Stelle eine offene Frage, damit echte Gespräche entstehen. Ein ehrlicher Post bescherte mir zehn qualifizierte Feedback‑Gespräche in zwei Tagen, ganz ohne Werbegefühl, weil Menschen gerne bei sinnvollen Experimenten mithelfen.
Statt bloßer Anmeldung gib ein Versprechen: Ein Mini‑Guide, eine Checkliste, ein Loom‑Walkthrough. Ich verschickte eine dreiteilige Lernserie, jeweils 300 Wörter, mit klaren Experimenten. Öffnungsraten blieben hoch und Antworten enthielten oft konkrete, messbare Situationen. So wurde die Liste zum Gespräch, nicht bloßem Zähler, und der Launch gewann bereits Verbündete.
Montag Problemgespräche, Dienstag Landingpage, Mittwoch Screencast, Donnerstag Fake‑Door, Freitag Build, Samstag Feinschliff, Sonntag Launch. Ergebnis: 420 Besucher, 58 Signups, 16 Erstaktionen, 7 tiefe Gespräche. Kein Werbebudget, nur klare Schritte. Die größte Überraschung: Zwei unerwartete Zielgruppen meldeten sich, die ich anschließend bewusst testete, statt mich zu verzetteln.
Kein Endlos‑Feature‑Backlog, kein unklarer Nutzen, kein versteckter Zugang. Sag offen, was fehlt, und warum es heute schon nützt. In meinem zweiten Sprint kostete mich eine schwammige Headline die Hälfte der Chancen. Ein ehrlicher Satz mit präziser Zeitersparnis schlug jede elegante Metapher und brachte sofort handfeste, nachvollziehbare Aktivierungsschritte.